Fast 10.000 realisierte Gefahrgutbehälter: gemeinsam mit unseren Partnern für mehr Sicherheit bei der Rücknahme von Lithium-Ionen-Batterien im Einzelhandel
Fingerhuth unterstützt Handelsunternehmen beim sicheren Umgang mit zurückgenommenen Lithium-Ionen-Batterien
Smartphones, Tablets, Bluetooth-Kopfhörer, Smartwatches, E-Zigaretten, Powerbanks oder tragbare Lautsprecher – kaum ein elektronisches Gerät kommt heute noch ohne Lithium-Ionen-Batterie aus. Mit der stetig wachsenden Verbreitung dieser Produkte steigt gleichzeitig auch die Anzahl der Geräte und Batterien, die nach ihrer Nutzung an den Einzelhandel zurückgegeben werden.
Für Handelsunternehmen bedeutet dies weit mehr als die reine Bereitstellung einer Sammelmöglichkeit. Zurückgenommene Geräte müssen bis zur Abholung sicher gesammelt, organisatorisch verwaltet und für den weiteren Transport vorbereitet werden. Gleichzeitig rückt der vorbeugende Brandschutz immer stärker in den Fokus.
Gemeinsam mit unseren Partnern wurden bereits nahezu 10.000 Gefahrgutbehälter realisiert und an den Einzelhandel in Europa übergeben.
Mit einer erneuten Großauslieferung konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern einen weiteren Meilenstein erreichen: Inzwischen wurden nahezu 10.000 Gefahrgutbehälter für Handelsunternehmen in Europa realisiert.
Die Systeme kommen heute in zahlreichen Filialen unterschiedlichster Handelsunternehmen zum Einsatz und unterstützen dort die sichere Sammlung und Zwischenlagerung lithium-ionen-betriebener Geräte und Batterien.
Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass die sichere Batterierücknahme längst kein Randthema mehr ist. Vielmehr entwickeln immer mehr Unternehmen standardisierte Sicherheitskonzepte, um ihre Filialen einheitlich auszustatten und ihre Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen.
Warum die Anforderungen an den Einzelhandel steigen

Mit jedem Jahr gelangen Millionen weiterer lithium-ionen-betriebener Geräte in den europäischen Markt. Gleichzeitig wächst die Menge der zurückgegebenen Altgeräte kontinuierlich.
Während die meisten Rückgaben problemlos erfolgen, lassen sich der Zustand und die Vorgeschichte einer Batterie oder eines Gerätes häufig nicht eindeutig beurteilen. Sturzschäden, Feuchtigkeit, mechanische Beschädigungen oder unsachgemäße Lagerung können dazu führen, dass einzelne Batterien ein erhöhtes Gefährdungspotenzial aufweisen.
Für den Einzelhandel bedeutet dies, dass Rücknahmesysteme heute nicht nur funktional, sondern auch sicher organisiert werden müssen. Geeignete Behälter, klare Prozesse und geschulte Mitarbeiter tragen dazu bei, Risiken im täglichen Betrieb zu minimieren.
Sicherheit beginnt bereits in der Filiale
Ein funktionierendes Rücknahmekonzept endet nicht an der Sammelstelle.
Bereits während der Zwischenlagerung innerhalb einer Filiale sollten unter anderem folgende Fragen berücksichtigt werden:
- Wo werden zurückgegebene Geräte und Batterien gesammelt?
- Wie werden Beschädigungen oder Kurzschlüsse möglichst vermieden?
- Wie erfolgt die Trennung unterschiedlicher Batteriezustände?
- Welche Verpackung ist für den weiteren Transport vorgesehen?
- Sind die Abläufe in allen Filialen einheitlich geregelt?
- Wissen Mitarbeiter, wie bei auffälligen oder beschädigten Batterien zu reagieren ist?
Gerade größere Handelsketten setzen deshalb zunehmend auf standardisierte Konzepte, die sich standortübergreifend umsetzen lassen und sowohl die innerbetrieblichen Abläufe als auch die spätere Logistik vereinfachen.
Gemeinsam entwickelte Lösung für den Einzelhandel
Für diese Anforderungen gibt es die Gefahrgutbehälter der Serie SECON KMB.

Die Kombination aus einer UN-zertifizierten Gefahrgutverpackung und einer von Fingerhuth entwickelten flammhemmenden Innenauskleidung unterstützt Handelsunternehmen bei der sicheren Zwischenlagerung und dem Transport geeigneter lithium-ionen-betriebener Geräte und Batterien entsprechend der jeweiligen Anwendung.
Besonders bei Filialnetzen spielt dabei auch die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Die Behälter sind nestbar und können dadurch platzsparend gelagert und transportiert werden. Gleichzeitig ermöglicht das System eine einheitliche Ausstattung zahlreicher Standorte.
Unser Fokus liegt auf kompletten Filialkonzepten
Fingerhuth und deren Partner begleiten Handelsunternehmen nicht nur bei der Auswahl geeigneter Gefahrgutbehälter.
Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen wir insbesondere Unternehmen, die mehrere Standorte oder komplette Filialnetze mit einem einheitlichen Rücknahmekonzept ausstatten möchten. Von der Planung über die Ausstattung bis hin zur europaweiten Auslieferung entstehen so Lösungen, die sich in bestehende Prozesse integrieren lassen und langfristig für mehr Sicherheit sorgen.
Diese Fachbeitragsreihe geht weiter
Die sichere Rücknahme lithium-ionen-betriebener Geräte entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Gerätegenerationen, steigende Rückgabemengen und wachsende Anforderungen an Sicherheit und Logistik stellen den Einzelhandel vor immer neue Herausforderungen.
In den kommenden Beiträgen unserer Fachreihe beleuchten wir unter anderem folgende Themen:
- Warum die Rücknahme lithium-ionen-betriebener Geräte immer anspruchsvoller wird.
- Welche Verantwortung Handelsunternehmen bei der Batterierücknahme tragen.
- Welche Risiken von beschädigten Lithium-Ionen-Batterien ausgehen können.
- Worauf bei einer sicheren Zwischenlagerung und dem Transport zu achten ist.
- Wie sich komplette Filialnetze mit standardisierten Sicherheitskonzepten ausstatten lassen.
Wir freuen uns darauf, unser Wissen und unsere Erfahrungen aus zahlreichen europaweiten Projekten mit Ihnen zu teilen.